Umsetzung der psychischen Gefährdungsbeurteilung in kleinen und mittleren Unternehmen

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Anzahl der Module: 10

Kursdauer: 3 Monate, optional 1 Monat Verlängerung

Zeitinvest: ca. 3 Stunden pro Woche

Zielgruppe: Geschäftsführer, Personaler, Führungskräfte, Betriebsärzte, Arbeitsschutzbeauftragte kleiner/mittlerer Unternehmen

Seit September 2013 sind Unternehmen verpflichtet, nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Belastung am Arbeitsplatz zu bewerten. Mit psychischer Belastung sind dabei die äußeren Einflüsse auf den Mitarbeiter gemeint – bildhaft könnte man sich diese wie den Grad der Steigung einer Bergstraße vorstellen.

Doch wenn ein Unternehmen weiß, wie steil die Bergstraße ist, hat es noch immer kein Indiz, wie die Mitarbeiter auf dieser Straße unterwegs sind. Fit und mit festem Schritt? Oder eher langsamer, schnaufend und keuchend mit rotem Kopf? Welche typischen Belastungen in Ihrem Unternehmen auftreten – wie beispielsweise saisonal hohes Arbeitsaufkommen – wissen Sie wahrscheinlich schon. Aber wissen Sie auch, wie sehr Ihre Mitarbeiter von der „Bergwanderung“ beansprucht werden und wo Sie ansetzen müssen, damit ihnen nicht mitten am Berg die Luft ausgeht?

Die seelischeGesundheit und Lebensqualität der Mitarbeiter wird noch immer in vielen Unternehmen wenig oder gar nicht thematisiert. Schade, denn es hat für Unternehmen zahlreiche Vorteile, das psychische Wohlergehen seiner Mitarbeiter aktiv zu fördern.

Die Erhaltung und Steigerung der Leistungsfähigkeit über alle Lebensphasen eines Mitarbeiters ist heute eine zwingende Voraussetzung für nachhaltigen Unternehmenserfolg und ausschlaggebend für eine gesicherte Position am Arbeitgebermarkt. Die gesetzliche Verpflichtung zur Durchführung der psychischen Gefährdungsbeurteilung sollte daher auch nicht als weiterer lästiger Verwaltungsakt betrachtet werden, sondern als hilfreicher Impuls, der eine schon lange wünschenswerte Kehrtwende in Gang setzen kann.

Seit Anfang 2015 kontrollieren Berufsgenossenschaften und Gewerbeaufsichtsämter verstärkt die psychische Gefährdungsbeurteilung, d.h. die Nachvollziehbarkeit des Herangehens, die Umsetzung der resultierenden Maßnahmen und deren Wirksamkeit. Aber auch ohne Kontrolle kann eine Nichterfüllung der Auflagen in Verbindung mit einer psychischen Erkrankung eines Beschäftigten zu empfindlichen Strafen und Regressforderungen seitens der Kranken-, Renten oder Unfallversicherer führen. Auch Kleinbetriebe (bis maximal zehn Beschäftigte) sind nun verpflichtet, das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung, die von Arbeitgeber festgelegten Maßnahmen des Arbeitsschutzes und das Ergebnis deren Überprüfung dokumentieren!

 

Geschäftsführer und Gesundheitsverantwortliche erfahren in diesem Kurs alles über die

 

  • Rechtlichen Rahmenbedingungen und Leitlinien
  • Typischen Herausforderungen in der Praxis
  • Schrittweise Umsetzung der PGB
  • Erfolgsfaktoren zur Durchführung der PGB

Zahlreiche Beispiele, Schritt für Schritt Anleitungen, Vorlagen und Empfehlungen ermöglichen die ressourcenschonende und nachhaltige Umsetzung der psychischen Gefährdungsbeurteilung im Unternehmen.

Der Gesetzgeber bleibt mit seinen Vorgaben zur Umsetzung der PGB eher allgemein und überlässt das Vorgehen somit weitestgehend jedem Unternehmen selbst. Da die Auswirkungen psychischer Belastungen oft sichtbarer sind als die auslösenden Bedingungen, wird in der Praxis das Pferd häufig von hinten aufgezäumt. Dies kann zu falschen Schlussfolgerungen und damit zu unwirksamen Maßnahmen führen. Wertvolle Ressourcen sind dann wirkungslos verpufft.

Gehen Sie es strukturiert an und sorgen so für nachhaltigen Nutzen für Mensch UND Unternehmen!

Hier folgt in Kürze die Übersicht über die Module

Investition:

€ 900,- zzgl. MwSt. für bis zu 2 Teilnehmer aus einem Unternehmen

€ 400,- zzgl. MwSt. für jeden weiteren Teilnehmer aus dem Unternehmen